Dokumentarfilmfest 2022 Klasse 7a nimmt an der Schule des Sehens teil

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In unserer medialen Welt ist zwischen Fiktion und Wirklichkeit nicht immer leicht zu unterscheiden. Umso wichtiger ist es Medienkompetenz zu erlernen. Sie ermöglicht das Einordnen des Erlebten als auch kulturelle Teilhabe. Und genau aus diesem Grund nahmen die 29 Schüler der Klasse 7a der Mittel- und Wirtschaftsschule Oberhaching am Bildungsprogramm des Dok.fest München teil. In der „Schule des Sehens“ haben die Jugendlichen den aktuellen Dokumentarfilm „Jules & ich“ gesehen und die unterschiedlichen Facetten des „Filmemachens“ kennengelernt. Dabei ging es um die Analyse von Personen, Schauplätzen des Films, um die Erzählperspektive, den Spannungsbogen, Metaphern im Film, Wirklichkeit und Wahrheit von Dokumentarfilmen und auch um die Kameraführung sowie unterschiedliche Blickwinkel. Dieser Workshop hat den Oberhachinger Jugendlichen neue Perspektiven aufgezeigt, Filme „professioneller“ zu betrachten. Zudem regte die Handlung des Films – die Geschlechtsanpassung eines Jungen – zum Nachdenken und Diskutieren an. „Dieser Workshop war für meine Klasse eine ganz neue Erfahrung“, so Klassenleitung Alexandra Mayrhofer, „denn hier wurde das Thema „Transgender“ auf ganz besondere Weise thematisiert und gleichzeitig haben meine Schüler neue interessante Einblicke in die technische und organisatorische Realisation von Filmen erhalten“.