„Der Wald als Klimaschutz“- Umweltprojekt der 5. Klassen

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Vom 27.05-28.05 fand im Naturerlebniszentrum in der Burg Schwaneck in Pullach ein Umweltprojekt in den 5. Klassen zum Thema, „Der Wald als Klimaschutz“ statt. Die Klassen 5a/b wurden von erfahrenen Referenten durch den Wald geführt, um ihn zu untersuchen und bewusst zu erleben. Die Schüler durften den Waldboden und deren Bewohner genauer unter die Lupe nehmen und in einer Glasflasche die verschiedenen Erdschichten betrachten. In einem anderen Workshop konnten die Schüler mit geschlossenen Augen die Bäume um sich herum ertasten und die verschiedenen Geräusche wahrnehmen. Nicht nur die unterschiedlichen Baumarten wurden erklärt, sondern es wurde auch darauf eingegangen, was man alles aus dem Wald essen kann. Mit den gesammelten Kräutern, wie z.B. Löwenzahn, Sauerampfer und Brennesel wurde am Schluss eine leckere Suppe gekocht, die alle sehr genossen haben. Die Schüler wurden außerdem aufmerksam gemacht, dass sie von weltweiten Problemen, z.B. von Klimaveränderungen oder Schäden der Ozonschicht, persönlich betroffen sind und wurden dazu angehalten, an einer Lösung von Umweltproblemen in ihrem heimatlichen Umfeld mitzuarbeiten. Umweltbildung hat in Bayern eine lange Tradition. Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt gehört zu den obersten Bildungszielen der Bayerischen Verfassung. Die Bedürfnisse der Gegenwart sollen so befriedigt werden, dass künftige Generationen noch davon profitieren können. Die Schätze der Natur haben für sich einen eigenen Wert. Sie sind uns Menschen anvertraut, damit wir sie pflegen, sorgsam behandeln und vor Missbrauch und Zerstörung bewahren. Umweltbildung ist deshalb in einen gesamtgesellschaftlichen Prozess eingebettet, in dem die Schule eine wichtige Aufgabe zu übernehmen hat. Die Schüler sollen Verständnis für die vielfachen, wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Mensch und Natur erwerben.