Seit wann ist in der Wirtschaftsschule das Spielen am Computer erlaubt?

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Häufig kommt bei den Schülern solch eine Frage auf, wenn sie diese geheimnisvolle Login-Maske auf den Notebooks der Wirtschaftsschule erblicken (siehe Foto 1). Zugegebenermaßen sieht diese Anmeldemaske für ein Schulprogramm schon sehr spannend aus. Werfen wir einen Blick hinter den verschlüsselten Bereich, der nur für die Schüler der Wirtschaftsschule zugänglich ist (siehe Foto 2). Hinter dem grafischen Meisterwerk steckt ein Warenwirtschaftssystem, das extra für Wirtschaftsschulen entworfen wurde und im Unterrichtsfach Übungsunternehmen (kurz ÜBU) zum Einsatz kommt. Ein Übungsunternehmen ist ein simuliertes Unternehmen, das die reale Geschäftswelt abbildet. Solche Firmen arbeiten wie wirkliche Unternehmen. Die Schüler bauen ihr Übungsunternehmen auf und betreiben es. Die Rolle der Lehrkraft ist auf die Unterstützung der Schüler bei ihrer Arbeit begrenzt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen, die sich aus dem Geschäftsbetrieb ihres Übungsunternehmens ergeben. So schreiben sie Anfragen, nehmen Angebote an und zahlen Rechnungen. Ebenso schreiben sie Auftragsbestätigungen, schreiben Rechnungen und überprüfen Zahlungseingänge. Der damit verbundene Kompetenzerwerb hilft den Schülerinnen und Schüler, Handlungssituationen im beruflichen aber auch im privaten Umfeld alleine zu meistern. Neben den fachlichen Kompetenzen werden Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenzen gefördert. Die Schülerinnen und Schüler lernen, teamorientiert zu arbeiten und eigenverantwortlich zu planen, zu entscheiden und zu bewerten. Sie entwickeln die Fähigkeit, mit Geschäftspartnern situationsgerecht zu kommunizieren. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, die Rückmeldungen eines Personalverantwortlichen oder Mitarbeiters aufzunehmen und in künftigen Situationen umzusetzen.