Die 7a besucht Oberhachings 1. Bürgermeister Stefan Schelle

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Am 21. Juni 2017 stellten wir dem Bürgermeister Stefan Schelle Fragen im Fach GSE zur Politik Oberhachings. Im großen Sitzungssaal sprachen wir über die Entscheidungen hier am Ort. In der Verfassung/Grundgesetz ist die Gemeindeordnung geregelt, der Bürgermeister kann nicht als „König“ regieren. Der Bürgermeister und auch die anderen Gemeinderäte (ebenso wie bayerische Abgeordnete und die Vertreter im Bundestag) werden demokratisch vom Volk gewählt. Die Kommunalwahlen (für die Gemeinden) finden alle sechs Jahre statt. Zwischen den Wahlen darf der Bgm nicht kündigen, er bekommt auch eine Kette umgehängt, die ihn an seine Arbeit „kettet“. Die Gemeinderäte treffen sich in Sitzungen und Ausschüssen (Bau-Planung, Finanzen, Soziales Leben). Dort werden alle Entscheidungen vorbesprochen und abgestimmt. Oberhaching nimmt jährlich etwa 30 – 40 Millionen an Steuergeldern ein. 20 Millionen kommen aus der Gewerbesteuer. Die Firmen zahlen einen gewissen Anteil aus ihrem Gewinn als Steuer. Die Hundesteuer fällt dagegen nicht ins Gewicht, das sind etwa 50 000 € im Jahr. Die Gemeinde steht finanziell gut da. Der Alltag eines Bgm ist geprägt von Büroarbeit, Terminen mit Spezialisten, abends Treffen mit Vereinen und von vielen Gesprächen. Der Bgm lädt zu den Ratssitzungen ein, bereitet alles vor und verschickt Protokolle. Er vertritt die Gemeinde nach außen und ist „Chef“ der 240 Gemeindeangestellten (z.B. im Rathaus, Wertstoff-/Bauhof). Alle 14 Tage treffen sich die Bürgermeister der Nachbargemeinden im Landkreis zu Informationstreffen und Absprachen. Die Verkehrssituation macht Sorgen, viele Autos stehen im Stau – besser ist der öffentliche Transport mit Bussen. Das Wichtigste, so machte Herr Schelle deutlich, ist für einen Ort, dass sich alle Menschen einbringen in der Gemeinde und die Zukunft selbst mitgestalten und sich wohlfühlen. Der Besuch war informativ und wir haben viel gelernt.